Motorradfreunde Lanzingen
Motorradfreunde Lanzingen

Erzgebirge und Tschechien

           09.09. - 12.09.2015

Erzgebirge & Tschechien

Das Erzgebirge ist ein Mittelgebirge in Sachsen und Böhmen. Knapp nördlich der Kammlinie verläuft die Staatsgrenze zwischen Deutschland und Tschechien. Die höchsten Erhebungen sind der Keilberg (Klínovec) (1244 m ) und der Fichtelberg (1215 m).

Die erzgebirgische Natur wurde seit der ersten Besiedlungswelle im Mittelalter intensiv durch menschliche Eingriffe geformt und hat eine vielseitige Kulturlandschaft entstehen lassen. Insbesondere der Bergbau mit Halden, Stauanlagen, Gräben und Pingen prägte an vielen Orten das Landschaftsbild und die Lebensräume von Pflanzen und Tieren auch direkt. In den Hochlagen sind Wintersportgebiete vorhanden, und das Erzgebirge ist ein Wandergebiet.

Die höheren Lagen ab etwa 500 m auf deutscher Seite gehören dem Naturpark Erzgebirge/Vogtland an – der mit 120 km Längenausdehnung größte seiner Art in Deutschland. Das östliche Erzgebirge steht als Landschaftsschutzgebiet Osterzgebirge unter Landschaftsschutz. Weitere kleinere Gebiete auf deutscher und tschechischer Seite stehen als Naturschutzgebiete und Naturdenkmale unter staatlichem Schutz. In den Kammlagen befinden sich außerdem mehrere größere, nur von Regenwasser gespeiste Hochmoore.

Unserer Standort für unsere Motorradtour durch das Erzgebirge war das Hotel Alte Schleiferei in Breitenbrunn (http://www.hotel-alte-schleiferei.de/unser-haus/)

Das Hotel können wir wirklich empfehlen, auch wenn das dort gebraute Bier erst einmal „gewöhnungsbedürftig“ ist, aber nach ein paar Gläsern ….!

Breitenbrunn liegt auf 650 m Höhe und hat ca. 5500 Einwohner.  Dieser Ort und viele andere in der Umgebung waren in den vergangenen 500 Jahren von den Erzgruben geprägt. Noch zur DDR-Zeit hat die SDAG Wismut (Sowjetisch-Deutsche Aktiengesellschaft) hier Erze, u.a. auch Uran für die Sowjetunion gefördert. Nach der Wiedervereinigung wurden die meisten Gruben geschlossen.

Auch der Böhmerwald in Tschechien ist eine Reise wert. Von der Bergwerkstadt Johanngeorgenstadt  geht es direkt im Kreisverkehr (siehe Bild) nach Tschechien. Rund um den Kreisverkehr haben die Vietnamesen ihre Verkaufsstände aufgebaut und bieten alles an was so ein „westdeutscher Tourist“ benötigt, oder auch nicht!

Nach nur 25 km kommt man nach Karlsbad, tschechisch Karlovy Vary. Dieses Heilbad hat eine mehrere Jahrhunderte alte Bädertradition, das man auch sehr gut an den klassizistischen Häuserfassaden ablesen kann.

Das Jagdschloss Augustusburg wurde in den Jahren 1568 bis 1572 oberhalb der gleichnamigen Stadt auf dem Schellenberg 516 m am Nordrand des Erzgebirges  errichtet. Die weithin sichtbare Schlossanlage stellt eine Landmarke dar. Sie liegt ca. 12 km östlich von Chemnitz.

 

Kurfürst August wollte mit dem Neubau seines Schlosses nicht nur ein repräsentatives Domizil für seine Jagdausflüge schaffen, sondern auch seine führende Stellung in der Region unterstreichen. Durch die gute wirtschaftliche Entwicklung des kurfürstlichen Sachsens unter Moritz und August waren auch die finanziellen Voraussetzungen zum Bau des Schlosses gegeben. Das Schloss beherbergt derzeit neben Gaststätten und einer Jugendherberge ein Motorradmuseum, ein Kutschenmuseum sowie ein Museum für Jagdtier- und Vogelkunde.

Das Motorradmuseum gehört zu den bedeutendsten und umfangreichsten Zweiradsammlungen Europas. Auf einer Ausstellungsfläche von 1200 m² wird anhand von 175 Exponaten die technische Entwicklung des Motorrades von 1885 bis heute eindrucksvoll in Szene gesetzt. Weltweit einzigartig ist die museale Darstellung der geschichtlichen Entwicklung der Zschopauer Motorradfirmen DKW, Auto Union und MZ. Besondere Höhepunkte sind Motorsportinszenierungen mit historischen Filmen, ein Soundsimulator und zahlreiche Prototypen und Unikate der historischen Fahrzeugtechnik.

Unsere Tour war dieses Mal 1116 km lang.

Durch's Erzgebirge und ins Elbetal

Die Tour haben wir kurzfristig geplant und führte uns über Hammelburg, an Schweinfurth vorbei den Main aufwärts in Richtung Coburg, dann weiter über Sonneberg, Bad Steben, Oelsnitz, dann weiter über Auerbach, Schwarzenberg zu unserem Zielhotel in Annaberg-Buchholz. Mit fast 400 km war es eine verdammt lange Anfahrstrecke!

Die Tour fand vom 1. bis zum 3. September 2012 statt.

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