Motorradfreunde Lanzingen
Motorradfreunde Lanzingen


 

Motorradtour durch die Fränkische Schweiz

 

Woher kommt der Name "Fränkische Schweiz"? Landschaften mit Bergen, Tälern und Felsen bezeichnete man bereits seit dem 19. Jahrhundert gerne als "Schweiz". Schon 1820 schrieb der Waischenfelder Jakob Reiselsberger das Buch „Die kleine Schweiz". Hiermit war wohl der Touristenbegriff der "Fränkischen Schweiz" geboren. Gemeint ist hiermit die Region zwischen dem oberen Maintal bei Lichtenfels, Bayreuth, Auerbach, Sulzbach-Rosenberg, Lauf, Erlangen, Forchheim und Bamberg. Dieses Gebiet wird heute als Naturpark Fränkische Schweiz und Veldensteiner Forst bezeichnet.


Mit Ralf, dem Robin Wood des Spessartwaldes und Heinz, dem Chemischen Krefelder ging es vom 12. bis 14.Juli  nach Pottenstein in Oberfranken.




 

 

Brauerei Kathi-Bräu Heckenhof

Ursprünglich, urgemütlich und einfach gut

Bei Kathi Bräu in Heckenhof bei Aufseß sind alle gern gesehen: Motorradfahrer, Familien mit Kindern und Wanderer. Denn in der Brauerei-Gastwirtschaft ist man mächtig stolz darauf, jeden Besucher aus Nah und Fern mit der fränkischen Gastfreundlichkeit, Küche und Bierkultur zu verwöhnen. Bei heißen Sommertemperaturen lädt ein urgemütlicher Biergarten zum Verweilen im Freien ein.

Neben Charme und einer ausgezeichneten Küche kennzeichnet die Brauerei-Gastwirtschaft im Herzen der Fränkischen Schweiz das legendäre Bier-Angebot. In der naheliegenden Kathi Bräu-Brauerei wird das allseits beliebte dunkle Lager-Bier gebraut. Das Geheimnis: Erlesene Zutaten gebraut mit viel Fingerspitzengefühl und einer Prise Leidenschaft. Das Dunkle ist besonders für deftige Brotzeiten geeignet. Bei den Auto- und Motorradfahrern stößt das dunkle Kathi light auf viel Gegenliebe. Und für alle, die einen Schluck gutes Bier mit nach Hause nehmen wollen, hat Brauerei-Chef Josef Schmitt die 1-Liter-Bügelverschlussflasche im Angebot. Prosit!

Das Brauen hat Tradition in Heckenhof. Das ehemalige Schloss Heckenhof – Namenspatron der Brauerei – besteht seit 1498. Seit wann genau Bier in Heckenhof gebraut wird, verschweigen die Quellen. Eines ist sicher: Das Brau-Handwerk in Heckendorf blickt auf eine lange Tradition zurück.

Die Brauerei-Gastwirtschaft ist ganzjährig geöffnet. Gäste sind zwischen 9 und 23 Uhr willkommen. Starkbierzeit ist am ersten und zweiten Wochenende im März. Am vierten Wochenende im August wird traditionell die Kathi-Bräu Kerwa in Heckenhof gefeiert! Das dürfen Sie auf keinem Fall verpassen!

 

Zur Übernachtung können wir den Gasthof Luisengarten empfehlen, er liegt zentral, der Übernachtungspreis ist ok, ebenso die Küche.

http://luisengarten-pottenstein.de/

 

Eine Rundtour durch die Fränkische Schweiz ab Pottenstein

In Pottenstein starten wir unsere Tour durch die Fränkische Schweiz. Der Beschilderung nach Bayreuth folgend führt uns die Route zunächst auf schmalen, kurvigen Landstraßen über Adlitz nach Volsbach.

Auch weiter über Glashütten nach Mistelgau behält die Strecke ihre Charakteristik. Ab Mistelgau geht es dann auf lang gestreckten Kurven in Richtung B22. Bis zum Abzweig nach Neustädtlein bietet die Bundesstraße ebenso lang gezogene Kurven, die wir zügig hinter uns bringen. Kurz vor Eschen verlassen wir die B22 und fahren in Richtung Neustädtlein. Die kurvige Landstraße kommt ohne Straßenmarkierungen und wenig Verkehr aus. Am weiteren Verlauf bis Limmersdorf bleibt alles wie gehabt: Die schmale Landstraße gehört uns fast alleine und bietet angenehme Kurven für entspanntes Touren. Meist führt die Strecke durch Felder und Wiesen und bietet gelegentlich auch schöne Fernsichten. Für einige kurze Momente taucht die Straße in kleinere Waldabschnitte ein. Landschaftlich sehr ansprechend bleibt auch der nächste Tourabschnitt über Tannfeld und Alladorf bis nach Schönfeld an der B22.

Auch die B22 bietet zwischen Schönfeld und Hollfeld bietet noch angenehm kurvigen Fahrspaß bevor wir die Bundesstraße in Hollfeld verlassen. Wenig später befinden wir uns auf einem schmalen, kurvigen Asphaltband von Kainach über Wonsees nach Schirradorf fahrend. Wieder sind wir praktisch allein unterwegs in dieser herrlichen Landschaft und genießen das Kurvengeschaukel im satten Grün. In den fein herausgeputzten Dörfern werden unsere Blicke immer wieder auf die mit viel Liebe geschmückten Osterbrunnen gezogen.

Nach Unterqueren der A70 gelangen wir nach Kasendorf. Im dortigen Ortsteil Krumme Fohre führt die Route kurz durch ein Waldstück. Danach säumen wieder weite Wiesen und Felder die Strecke und wir erreichen Katschenreuth. Hier biegen wir links ab und fahren über die Dörfer nach Weismain. Auch diesen Streckenabschnitt über Gundersreuth, Bechtelsreuth und Buchau können wir in aller Ruhe genießen da sich hier der Verkehr in einem überschaubarem Rahmen bewegt. Das im Jahre 800 erstmals erwähnte Oberfränkische Weismain mit seinen knapp 5000 Einwohnern gefällt auf Anhieb. Wunderschöne Fachwerkbauten, eine Kirche aus dem 15. Jahrhundert und das "Obere Tor" am südlichen Stadtrand kennzeichnen die an der Fränkischen Bierstraße und Burgenstraße gelegene Stadt.

Wir verlassen das liebenswerte Städtchen in Richtung Kleinziegenfelder Tal. Teilweise wird das Tal von hochaufragenden Kalksteinfelsen eingefasst und bietet einen besonderen optischen wie fahrerischen Leckerbissen dieser Tour. Wer seinen Blick nach oben schwenkt, entdeckt hoch oben auf einem Felsen die Radfahrerstatue Claudius. Bei Weihersmühle fahren wir allerdings aus dem Tal um den äußerst kurvigen Abschnitt bei Arnstein "mitzunehmen". Kurvig zeigt sich auch der weitere Streckenverlauf von Wattendorf über Rothmannsthal nach Oberlangheim. Die abwechslungsreiche Landschaft und die schönen Ausblicke gehen mit der schmalen Landstraße eine äußerst tourenfreundliche Verbindung ein.

Über Stublang, Kröglhof und Stübig erreichen wir Schesslitz. Auch dieser Abschnitt kann mit Verkehrsarmut und herrliche Landschaftsbilder punkten. Auf der B22 geht es weiter zum Würgauer Berg. Es ist Freitag - die Motorraddichte nimmt schlagartig zu. In der sog. Applauskurve wird von Menschen in bunten Lederanzügen fleißig geknipst und gefilmt während andere versuchen, die Fußrasten ihrer Maschinen auf ein erträgliches Maß zu kürzen.

Wir verlassen die B22 über Kübelstein nach Ludwag um uns wenig später in den Kurven von Tiefenellern wiederzufinden. In Verbindung mit dem Würgauer Berg sind diese Kurven wohl die Achse der Kurven in der Fränkischen Schweiz für motorisierte Zweiradfans. Nur knapp zehn Kilometer voneinander entfernt besitzen sie besonders an den Wochenenden eine magnetische Anziehungskraft für Kurvenfreaks.

Der weitere Streckenverlauf über Litzendorf und Geisfeld nach Buttenheim und auch der nächste Tourabschnitt nach Drügendorf bietet natürlich weitaus weniger Kurvenspaß als das eben Erlebte. Die Staatsstraßen sind gut ausgebaut und relativ kurvenarm. In Drügendorf biegen wir Richtung Eggolsheim ab. Die Straße wird wieder schmaler und kurviger und kurze Zeit später sehen wir in der Ferne das Schloss Jägersburg in der Nähe von Forchheim. Ab Kirchehrenbach führt die Tour anschließend auf schmalen Landstraßen über Leutenbach nach Wiesenthau. Sehr angenehm zu fahren ist auch der nächste Tourabschnitt. Man fühlt sich fast wie auf einer Höhenstraße zwischen Weingarts, Walkersbrunn und Kasberg, obwohl das Navi gerade mal gute 500 m Höhe meldet. Die Straße führt dann wieder langsam hinunter Richtung Oberehrenbach.

Der Weg führt immer wieder durch schattigen Wald und so erreichen wir über Mittelehrenbach und Thuisbrunn schließlich Hammerbühl. Von hier an begleitet uns die Trubach - wenn auch etwas ruhiger und beschaulicher unterwegs als wir.

Nach wenigen Kilometern im beschaulichen Trubachtal erreichen wir Wolfsberg. Die gleichnamige Burgruine thront hier über dem Tal und zieht unsere Blicke unweigerlich auf sich. Die Höhenburg wurde im elften Jahrhundert errichtet und ist teilweise frei zugänglich. Eine herrliche Aussicht ist dem Besucher jedenfalls gewiss. Kurz darauf erreichen wir Obertrubach und staunen nicht schlecht, als wir linker Hand einen Ziegenhain erblicken. Das gegenüberliegende Cafe Leistner bietet sich dafür an, auf der Terrasse das Treiben am "Hexenstein" bei einer Tasse Cafe und Kuchen zu beobachten. Für uns wurde es jedenfalls ein kurzweiliger Cafe-Stopp. Mit den letzten Kilometern über Leupoldstein und Regenthal schließt sich der Kreis wieder in Pottenstein und die Fränkische Schweiz hat sich uns einmal mehr von ihrer schönsten Seite gezeigt.

Streckenlänge ca. 250 km, reine Fahrzeit ca. 5-6 Stunden.

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