Motorradfreunde Lanzingen
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Wie ich zum Bier brauen kam

 

Wächtersbach ist wieder Brauereistadt!

 

Bürger lassen eine mehr als 400-jährige Tradition aufleben.Mit 200 Euro ist man dabei und kann sich Miteigentümer einer Brauerei - noch dazu einer ganz besonderen - nennen. Bürgerbräu Wächtersbach ist eine junge Genossenschaft, die im November 2011 den Betrieb aufnahm. In die Sudpfanne des Brauhauses kommen nur Zutaten aus biologischem Anbau. Umweltbewusstsein zeigen die Genossenschaftler des in Hessen gelegenen Ortes Wächtersbach auch beim Brauen. "Unsere Energie kommt aus einem mit Holz befeuerten Heizkraftwerk", sagt Vorstandsvorsitzender Jörg Lotz. Damit arbeite das Unternehmen CO2-neutral.

 

Brauen hat in Wächtersbach Tradition. Bereits im 16. Jahrhundert floss hier der Gerstensaft. Doch 2001 war Schluss, die örtliche Brauerei wurde dicht gemacht. Doch damit wollten sich die Wächtersbacher nicht abfinden. Die Brautradition sollte wieder aufleben, das Interesse an einem lokal und nachhaltig produzierten Bier war groß. Die Genossenschaftsidee fand Zuspruch. Über Anteilscheine der Mitglieder in Höhe von 200 Euro kam genügend Eigenkapital für den Start zusammen. "Es macht Spaß, etwas von Anfang an mit aufzubauen", sagt Braumeister Lotz. Ihn habe auch die Vielseitigkeit der Aufgabe gereizt. "Hier macht man alles selbst - vom Malztransport bis hin zum Ausrichten eines Festes. Markus Lotz steht mit seiner Arbeit für ein traditionell gebrautes Bier, "das Ruhe und Zeit zum Gären und Reifen bekommt". Durch die großen internationalen Konzerne werde das Bier immer vergleichbarer. Markus Lotz spricht von "Massenbierhaltung".

Die Genossenschaft setzt dagegen auf Regionalität. Produziert werden das Bürgerbräu Pils sowie ein naturtrübes Helles und ein Hefeweizen. Zusätzlich wird ein sogenanntes Indian Pale Ale gebraut. Dieses "Draftbeer" ist ein handwerklich gebrautes, dreifach gehopftes, obergärig Bier. Ziel ist es, jährlich bis zu 600 Hektoliter herzustellen. Mit dem bisherigen Absatz ist Lotz zufrieden. Das Flaschenbier laufe sehr gut. Für das Fassbier werden noch weitere Gaststätten gesucht. Interessenten gebe es, doch viele seien noch durch andere Verträge gebunden. Als kleine Brauerei könne man Wirte nicht mit Sonnenschirmen oder vorfinanzierten Kühlaggregaten locken. Lotz: "Wir können nur ein gutes und ehrliches Produkt anbieten." Eine Philosophie, die mehr und mehr ankommt.

 

Wie kam ich zum Brauen?

Im November 2011 hatte ich einen Artikel zum o. Thema im Gelnhäuser Tageblatt gelesen und mich spontan für den 1. Sudansatz angemeldet, und - welch ein Glück - ich durfte dabei sein.

Markus Lotz, der Braumeister der Bürgerbräu Wächtersbach, hatte so etwa 12 Interessierte "Braulehrlinge" um sich gesammelt und führte uns in ca. acht Stunden in den Brauprozess ein.

Ich war so begeistert von der Idee, ein unverfälschtes Bio-Bier zu brauen, dass ich noch am gleichen Tag, durch meinen Beitritt zur Brauereigenossenschaft, Miteigentümer der "Bürgerbrau-Wächtersbach" wurde!

Seit Januar 2015 kümmere ich mich um das Marketing der Genossenschaft, um unser regional gebrautes Bier über die Region Kinzigtal hinaus bekannt zu machen.

 

BierMeilenFest in Wächtersbach 2013

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